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Bessere Schnittqualität

Bartbildung
, Wärmeeinflusszone
, Abrundung der Oberkante und Schnittwinkel
 sind einige der Hauptfaktoren, die zur Schnittqualität beitragen. In zwei von diesen Bereichen, insbesondere bei der Bartbildung und der Wärmeeinflusszone, übertrifft Plasma Autogen wirklich, wobei eine praktisch bartfreie Kante und eine viel kleinere Wärmeeinflusszone erzeugt werden.

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HPR400 Schnittbeispiel

Dieses Beispiel eines 50-mm-Teils zeigt die nahezu bartfreie Schneidleistung der HyPerformance HPR400XD.

Bartbildung

Der Plasmaprozess nutzt ein elektrisch geladenes Hochtemperaturgas, um das Metall zu schmelzen und um das geschmolzene Material vom Schnitt wegzublasen. Autogen erzeugt eine chemische Reaktion zwischen dem Sauerstoff und dem Stahl, wobei Eisenoxidschlacke oder Bart gebildet wird. Aufgrund der Prozessunterschiede bildet sich während des Plasmaschneidens weniger Bart, und der anhaftende Bart lässt sich leichter entfernen. Er kann im allgemeinen einfach abgeklopft werden, statt ihn abschleifen oder abmeißeln zu müssen, was die für Nachbearbeitungen benötigte Zeit beträchtlich verkürzt. Durch die Reduzierung der Schleifarbeiten wird die Produktion erhöht.

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Plasmaschneiden der Platte
Mit Powermax-Plasma-Handbrenner geschnittene 30 mm starke Platte. Der Powermax-Schnitt ist ziemlich glatt und bartfrei.

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Autogenschneiden der Platte
Mit Autogen-Handbrenner geschnittene 30 mm starke Platte. Der Autogen-Schnitt weist eine rauere Kante und sporadische Bartbildung auf.

Wärmeeinflusszone

Eines der Anliegen beim Schneiden von Metall ist die Größe der erzeugten Wärmeeinflusszone. Starke Hitze verändert die chemische Struktur des Metalls; dabei wird die von der Hitze beeinflusste Kante dunkel (Anlauffarbe
), sie wird verzogen und macht das Teil für nachbearbeitende Schweißvorgänge möglicherweise untauglich, sofern die von der Hitze beeinflusste Kante nicht entfernt wird.

Unabhängig vom Prozess ist die Wärmeeinflusszone umso kleiner, je schneller sich der Brenner bewegt. Daher erzeugen die hohen Schnittgeschwindigkeiten von Plasma eine kleinere Wärmeeinflusszone, wodurch weniger Zeit für Nachbearbeitungsvorgänge zu deren Beseitigung aufgewendet wird.

Die Anlauffarbe kann auch ein Anliegen für mache Autgen-Anwender sein. Anders als die Wärmeeinflusszone, die nicht gesehen werden kann, zeigt sich Anlauffarbe als eine Verfärbung des Metalls. Wieder führen die hohen Schnittgeschwindigkeiten von Plasma zu einem kleineren Anlauffarbbereich. Diese Abbildungen zeigen den Unterschied zwischen zwei identischen Teilen aus unlegiertem Stahl – das eine wurde mit Plasma geschnitten und das andere mit Autogen. Die niedrigere Geschwindigkeit, die erforderlich ist, um den Schnitt mit Autogen zu vollenden, führte zu einem Anlauffarbbereich, der fünfmal größer ist als der Anlauffarbbereich an dem mit Plasma geschnittenen Teil.

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Plasma Anlauffarbe
Nur 2 mm Anlauffarbe mit Plasma.

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Autogen Anlauffarbe
Über 10 mm Anlauffarbe mit Autogen.


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